Seminare

"Die Wasser kommen und ziehen in wechselnder Gestalt..."
Gender-Dimensionen in Natur- und Technikwissenschaften - diskursive Bewegungen in einem technischen Feld

Schwerpunkte

  • Betrachtung von Gender-Dimensionen in Natur- und Technikwissenschaften am Beispiel des existentiellen Versorgungsfeldes Wasser
  • Umgang mit Differenz, Diversität, Macht und Öffentlichkeit in einem stark geschlechtlich konnotierten wissenschaftlich-technischen Raum
  • Unsicherheit, Unbestimmbarkeit und Fehlerfreundlichkeit im gesellschaftlichen Umgang mit Naturwissenschaft und Technik

In der geschlechterpolitischen Debatte über den kritischen Gehalt der modernen abendländischen Natur- und Technikwissenschaften drücken sich unterschiedliche ideologische Übergangsmomente aus. Sie bewegen sich alle in einem gesellschaftlichen Raum, der geprägt ist von diversen fächerübergreifenden Problemfeldern eines globalisierten Umwelt- und Gesellschaftsverständnisses. Darin sind Gesellschaften zunehmend vernetzt durch globalisierte Wissens-, Informations- und Handelsströme. Diese Vielfalt an Kommunikation und Regulation weicht ehemals feststehende Dualismen von öffentlich und privat, Macht und Ohnmacht, Wissen und Nicht-Wissen mehr und mehr auf.

Mit dem Begriff "Gender" als analytische Kategorie soll in diesem Seminar jenen Übergangsmomenten nachgespürt werden. Unser Hintergrund ist ein historisch gewachsenes Natur-Kultur-Verhältnis, dessen Verständnis von naturwissenschaftlich-technischer Entwicklung nach wie vor auf dualisierenden Prinzipien von technischem Fortschritt und Rationalität aufbaut.

Zielgruppen

  • Lehrer/innen in der Erwachsenenbildung
  • Gendertrainer/innen und -experten/innen
  • Umwelt-, Stadt- und Regionalplaner/innen
  • Mediatoren/innen im regionalökonomischen Management
  • Verbands- und Regionalinitiativen
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