Konfliktmanagement und Mediation

Die Implementierung von Gender Mainstreaming bedeutet eine Weiterentwicklung der Organisation. Der Wunsch nach Festhalten am Bewährten und der Wunsch nach Neuem stehen dann zunächst oft im Konflikt miteinander.

Entwicklung und Veränderung sind fast immer von ambivalenten Gefühlen der Beteiligten gekennzeichnet. Dabei können Sehnsüchte und Hoffnungen auf der einen Seite Befürchtungen und Ängsten auf der anderen Seite gegenüberstehen.

Die damit verbundenen Konflikte sind voller Energie. Diese Energie kann destruktiv oder produktiv genutzt werden.

In der Konfliktbearbeitung kann Gender immer eine Rolle spielen. Dies kann sich alltagssprachlich in Konflikten zwischen Frauen und Männern in der resigniert bis vorwurfsvoll gemachten Äußerung manifestieren: "Du kannst mich einfach nicht verstehen!" Gerade in organisationalen Veränderungsprozessen im Rahmen von Gender Mainstreaming ist Gender in einer mehrfachen, komplexen und auch expliziten Weise konfliktrelevant.

Aus unserer Sicht braucht es zur kompetenten fachlichen Beratung und zur Bearbeitung von konflikthaften Prozessen im Rahmen von Gender Mainstreaming neben der Gender- auch eine gesteigerte Konfliktkompetenz.

Den Grundgedanken der Mediation folgend verstehen wir auch Geschlechterkonflikte nicht als Nullsummenspiel: Nachhaltige Lösungen können nicht darin bestehen, einem Geschlecht etwas wegzunehmen, was das andere dazubekommt.

Nachhaltig sind erfahrungsgemäß Verfahren und Lösungsansätze dann,

  • wenn es gelingt, aus "Betroffenen" Beteiligte zu machen.
  • wenn alle Beteiligten ins Verfahren und in die Lösungsfindung aktiv involviert sind
  • wenn es nicht GewinnerInnen und VerliererInnen gibt, sondern die Interessen beider/aller Geschlechter anerkannt und berücksichtigt werden.

Im Rahmen von Gender Mainstreaming-Prozessen verbinden wir daher qualifizierte Gender- und Konfliktkompetenz fruchtbar miteinander.

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