Arbeits- und Sozialforschung

Mit "gender at work" kann das Zusammenleben und -arbeiten von Männern und Frauen wohl am treffendsten beschrieben werden. Durch geschlechtliche Zuschreibungen, Selbst- und Fremdbilder teilt sich unsere Gesellschaft noch immer in Frauen- und Männerbereiche auf. Während Frauen aber zunehmend in traditionelle Männerdomänen vordringen, finden wir z.B. auf dem Spielplatz oder auf Teilzeitarbeitsplätzen nur selten Männer. Und diese werden meist auch noch als Exoten wahrgenommen.

Obwohl das Modell der Hausfrauen/Familienernährer-Ehe in der Realität obsolet geworden ist, beziehen sich noch immer Unternehmen wie sozialstaatliche Institutionen auf dieses Modell.

genderWerk will dieser Zweiteilung etwas entgegensetzen. Forschungen zum Arbeitsmarkt, zur Sozialpolitik sowie Sozialstrukturanalysen sollen die geschlechtlichen Zuschreibungen und deren Auswirkungen aufzeigen.

Ziel dieser Forschungen ist es, aktiv in die Politik und in die öffentliche Diskussion um Geschlecht einzugreifen sowie Instrumente für eine bessere work-life-balance von Männern und Frauen zu entwickeln. So können die Fähigkeiten und Ressourcen der Einzelnen - jenseits geschlechtlicher Zuschreibungen - sichtbar und nutzbar werden. MitarbeiterInnen von genderWerk sind bereits an zahlreichen Forschungen auf Bundes- und EU-Ebene, z.B. zu Gewalt, zu Organisationen und zur Arbeitsmarktpolitik beteiligt.

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