Ökologie und Umweltforschung

Auch unter globalisierten Bedingungen verbringen Menschen ihr Alltagsleben verkörpert und körperlich in einem konkreten räumlichen lokalen Bezug. Nachhaltiges Leben und Wirtschaften, das auf die Transformation eines bisher hauptsächlich auf Nachsorge ausgerichteten Wirtschaftssystems ausgelegt ist, bedeutet daher, fachspezifisches, Alltags- und Erfahrungswissen der BürgerInnen im unmittelbaren lokalen und regionalen Kontext miteinander zu verbinden.

Die Anerkennung der Gender-Dimension in Ökologie und Umweltforschung ermöglicht den Zugang zu neuen Ideen für einen vorsorgenden Umgang mit den Umweltmedien, in dem sie die teilende, trennende, ab- und begrenzende Rationalität und Praxis im technischen und wirtschaftspolitischen Umgang mit Natur überschreitet.

Mit der Methode des Gender Mainstreaming entsteht eine Plattform für das Aufspüren diskursiver Elemente und Gestaltungspotenziale in Verhandlungen innerhalb administrativ festgelegter Aushandlungsprozesse sowie für die Auseinandersetzung über Strategien zur Selbstorganisation regionaler Akteure. Diese Plattform beinhaltet einen neuen Qualitätsanspruch an Kommunikation in umwelt- und gesellschaftspolitischen Konflikten, welche die dynamische und mit Unsicherheiten behaftete Mensch-Natur-Beziehung sorgsam und konstruktiv in Inhalt und Methode aufgreift.

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